Dienstag, 30. Oktober 2012
Gedanken
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets ein volle Portion Wasser fasste.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.
Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?"
"Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen."
"Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken."
"Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
"Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnensweit machen."
"Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen."
Quelle unbekannt
Freitag, 13. Januar 2012
gedanken für das neue jahr
Herr, lehre mich die Kunst
der kleinen Schritte
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsste im Leben alles glatt gehen."
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um die Kraft für den Alltag. Laß mich immer wieder herausfinden aus dem täglichen Trott, aus dem ermüdenden Einerlei und Vielerlei, aus Angst und Langeweile. Zu mir selbst möchte ich finden. Hilf mir dazu!
Gebet von Antoine de Saint-Exupéry
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Unterbrich mich nicht,ich bete
»Ja?«
»Unterbrich mich nicht! Ich bete.«
»Aber du hast mich doch angesprochen!«
»Ich dich angesprochen? Äh...nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser im Himmel.«
»Da - schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht's?«
»Geheiligt werde dein Name...«
»Meinst du das ernst?«
»Was soll ich ernst meinen?«
»Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst. Was bedeutet das denn?«
»Es bedeutet...es bedeutet...meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet. Woher soll ich das wissen?«
»Es bedeutet, dass du mich ehren willst, dass ich dir einzigartig wichtig bin, dass dir mein Name wertvoll ist.«
»Aha. Hm. Ja, das verstehe ich... Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden...«
»Tust du was dafür?«
»Dass dein Wille geschieht? Natürlich! Ich bete doch! Außerdem gebe ich Geld für die Mission, für die Armen, für Misereor und für Brot für die Welt.«
»Ich will mehr. Dass dein Leben in Ordnung kommt. Dass deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden, dass du von anderen her und hin anders denken lernst. Dass allen Menschen geholfen werde und Du von mir erzählst, auch deinen Kolleginnen und Mitarbeiterinnen. Ich will, dass Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden, denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du doch für mich!«
»Warum hältst du das ausgerechnet mir vor!? Was meinst du, wieviele steinreiche Heuchler in den Kirchen sitzen. Schau die doch an!«
»Entschuldige. Ich dachte, du betest wirklich darum, dass mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht. Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an, der darum bittet. Erst wenn du dasselbe willst wie ich, kannst du eine Botschafterin meines Reiches sein.«
»Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiter beten? Unser tägliches Brot gib und heute...«
»Du hast Übergewicht, meine Liebe! Deine Bitte schließt die Verpflichtung ein, etwas dafür zu tun, dass die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches
Brot bekommen. Und außerdem - es gibt auch noch anderes Brot.«
»Du meinst das Brot, das die in der Kirche verteilen?«
»Ja, zum Beispiel. Du bittest darum, aber Du willst es gar nicht; sonst wärst Du letzten Sonntag gekommen. Dieses Brot ist mein Sohn, der dir helfen wird.«
»Helfen? Wobei? Mir geht's doch ganz gut...«
»Ja? Dann bete doch noch eine Bitte weiter...«
»Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...«
»Und Thomas?«
»Thomas? Jetzt fang' du auch noch von dem an! Du weißt doch, dass er mich öffentlich blamiert, dass er mir jedesmal dermaßen überheblich entgegentritt, dass ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen gemacht hat. Und das weiß er auch! Er lässt meine Meinung nicht gelten - nur das, was er sagt, ist richtig, dieser Typ hat...«
»Ich weiß, ich weiß. Und dein Gebet?«
»Ich meinte es nicht so.«
»Du bist wenigstens ehrlich. Macht dir das eigentlich Spaß, mit so viel Bitterkeit und Abneigung herumzulaufen?«
»Es macht mich krank.«
»Ich will dich heilen. Vergib Thomas, so wie ich Dir vergebe. Dann sind Überheblichkeit und Hass die Sünden von Thomas und nicht deine. Vielleicht verlierst du Geld, ganz sicher verlierst du ein Stück Ansehen, aber es wird dir Frieden ins Herz bringen.«
»Hm. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann.«
»Ich helfe dir dabei, ich schenke Dir Kraft und Nahrung. Durch das Brot meines Sohnes.«
»Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen...«
»Nichts lieber als das! Meide bitte Personen oder Situationen, in denen du versucht wirst.«
»Wie meinst du das?«
»Du kennst doch deine schwachen Punkte! Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib dem Versucher keine Chance!«
»Ich glaube, das ist das schwierigste Vaterunser, das ich je gebetet habe. Aber es hat zum ersten Mal was mit meinem Leben zu tun.«
»Schön. Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende.«
»Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.«
»Weißt du, was ich herrlich finde? Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, aufrichtig zubeten, mir nachzufolgen und dann das zu tun, was mein Wille ist. Wenn sie merken, dass ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie letzlich selbst glücklich macht.«
Nach einer Idee von Clyde Lee Herring
Quelle:
http://www.karl-leisner-jugend.de/Besinn8.htm
Donnerstag, 22. September 2011
ich möchte euch danke sagen
Donnerstag, 15. September 2011
Sorry
erstmal möchte ich allen danken für die lieben worte und die hilfe
vielen dank euch allen!
aber ich habe auch nicht vor deswegen jetzt meinen blog oder meinen shop zu schließen
ich habe beschlossen das ich nicht einfach so aufgebe nur weil mir von ihrer seite gedroht wird
ich werde dagegen ankämpfen
Liebe Grüße Daniela
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke.
Sonntag, 11. September 2011
Erfahrungsbericht , das Wort zum Sonntag oder
la-le-lu online-shop
ein ewiges hin und her
nukolino.de
und ich bakm erhlich gesagt angst
das ich vielleicht nichtmal mein geld wiedersehe
und um meine fehlgeburten
Freitag, 8. April 2011
Dienstag, 29. März 2011
gedanken
Donnerstag, 10. Februar 2011
Limettengrün
KEEP
Donnerstag, 27. Januar 2011
eines meiner ersten nähwerke
war dieses verkleidungsset
ein umhang mit passender krone
einmal in rot und einmal in blau genäht (2007/2008)
der schnitt war aus einer älteren ottobre ausgabe
sehr häufig von hannah und emanuel zum verkleiden getragen und bespielt
naja sie spielen noch immer gerne verkleiden
Freitag, 24. Dezember 2010
3 Wünsche
Wir machen uns jetzt ein paar ganz gemütliche Tage und versuchen alle wieder fit zu werden.
Hannah und Emanuel sind ganz aufgeregt und schon im Bett, denn sie warten auf das Christkind.
Bei uns kommt es immer erst in der Nacht vom 24. auf den 25. und morgens dürfen sie dann noch im schlafanzug ins Wohnzimmer flitzen.
Jetzt liegen die beiden in ihren Betten und wollen lauschen ob sie das Christkind heut nacht kommen hören.
Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue Jahr!
Sonntag, 28. November 2010
Lichterglanz in allen Herzen,
Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid,
wer hat noch für Kinder Zeit?
Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, kaufen,
kochen, backen, braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche, Karten
was sie auch von dir erwarten.
Doch wozu denn hetzen, eilen,
schöner ist es zu verweilen,
und vor allem dran zu denken,
sich ein Päckchen "Zeit" zu schenken.
Und bitte, lasst noch etwas Raum
für das Christkind unterm Baum!
Ursel Scheffler
Samstag, 3. April 2010
Samstag, 13. März 2010
vielen dank
Freitag, 1. Januar 2010
2010
Das neue Jahr liegt vor Dir
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Prosit Neujahr
Schreist du in die Nacht
Inmitten all der Leuchtraketen
Wahnsinn, wenn die Menge lacht
Wo andere verzweifelt beten.
Schreist du in die Nacht
Befreit von Alltagsnöten
Wer denkt daran, wenn's draußen kracht
Dass Krieg und Leid die Menschen töten.
Schreist du in die Nacht
Wenn ringsum Gläser klingen
Es wird, wer sich Gedanken macht
Ein Lied vom Frieden singen.
ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles gute
fürs kommende!
Donnerstag, 24. Dezember 2009
die vier Kerzen
Es war still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße Frieden.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht."
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und flackerte und sagte:
"Ich heiße Glauben.
Auch ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne."
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderer, die sie lieb haben sollen."
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Dann kam ein Kind ins Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
"Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!"
Und es fing an zu weinen.
Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab' keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung."
Mit einem Streichholz nahm das Kind ein Licht von der Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
Mittwoch, 16. September 2009
Donnerstag, 27. August 2009
Kinder sind einfach wunderbar!
Kann man ihn sehen, den Himmel auf Erden
und Zeuge unglaublichen Glücksgefühls werden?
Kann man ein Stückchen der Ewigkeit fassen
und gleichwohl die Sorgen weit hinter sich lassen?
Was strahlt fast so hell wie das Sonnenlicht
und zaubert ein Lächeln in jedes Gesicht?
Was hilft uns, den Wert uns'res Lebens zu sehen
und als Kompaß die schwierigsten Wege zu gehen?
Die Lösung des Rätsels ist wirklich nicht weit!
Es gibt sie schon immer, seit uralter Zeit...
Sie liegt im hellen Kinderlachen,
in lustigem Spielzeug und Puppensachen...
Sie liegt im Toben und Jauchzen und Strahlen,
wenn die Kleinen sich fröhlich im Sonnenlicht aalen...
Haben wir Babyfotos entdeckt,
hat sie sich in unserem Lächeln versteckt...
Sie wird uns begleiten immerdar -
Kinder sind einfach wunderbar!
Ralf Korrek







